Mückenlarven, Maden und Würmer - Caster - Madenpuppen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 02. Januar 2010 um 10:44 Uhr
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Caster - Madenpuppen
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Caster selber herstellen


Ob man beim Angeln erfolgreich ist, liegt oftmals auch der Frische des Angelköders. Bei Castern sollte man darauf achten,
dass sie möglichst frisch sind. Faulende oder verdorbene Caster, sowie tote Maden sind K3-Fleisch (Gammelware) für die Fische.
Caster kann man oftmals in einem Angelgeschäft kaufen oder man stellt sie vorteilhafterweise selber her, FALLS man dazu Zeit hat.

Für das "Ziehen" (Erzeugen) von Castern benötigt man Maden aus "einem Wurf". Um 1 Liter Caster zu produzieren benötigt man
ca. 2 Liter Maden. Dazu nimmt man Sägemehl und feuchtes dies mit Wasser an. Das Sägemehl sollte nur leicht angefeuchtet sein, denn dadurch heizen sich die Maden beim Krabbeln nicht auf, und verlieren keine Feuchtigkeit. Damit erzeugt man besonders große Caster.

Die frischen Maden werden in einer großen flachen Schale aufbewahrt.  Es dauert je nach Temperatur bis zu einer Woche, bis sie anfangen sich zu verpuppen. Hat sich ein Teil der Maden sich verpuppt, fängt die Hektik erst an. Wir brauchen helle Caster, die nicht schwimmen. Das ist der kritische Punkt, der sich nun über mehrere Stunden hinzieht, falls die Maden alle aus einem Wurf waren.
caster-sinkend-gross
Man läßt nun die Maden über ein Castersieb mit 4mm Maschen laufen. Die Caster bleiben oben liegen und die noch lebenden Maden kriechen durch das Sieb. Tote Maden müssen hier aussortiert werden!
Die abgesammelten Caster "parken" wir in einem Gefäß mit Wasser zwischen. Wasser verschließt die Caster lufticht und stoppt die weitere Verpuppung. Außerdem kann man bei dieser Gelegenheit gleich die dunklen schwimmenden Caster abkeschern. Die durchs Sieb gelaufenden Maden lässt man nun in Abständen von ca. 1h immer wieder durchlaufen und sammelt die Caster dann ab. Dieser Vorgang ist etwas nervig, denn wenn man die Caster zu spät ein sammelt sind diese dunkelbraun und schwimmen.
Dann war alles für die "Katz". Die Caster verschließt man vorteilhaft in einen Plastikbeutel (Ziplock) und bewahrt sie in einem Kühlschrank auf. Ein Vakuumgerät wäre noch besser - aber wer hat das schon.  Am Angelplatz werden die Caster in einen flachen Behälter mit Wasser geschüttet. Die schwimmenden Madenpuppen werden wieder aussortiert und dienen maximal noch als Hakenköder - aber nicht mehr fürs Futter,
es sei denn, man zerquertscht die Caster im Futter. Die sinkenden Caster bleiben in dem Behälter mit Wasser, damit sie nicht  in
schwimmende Caster verwandeln. Ins Angelfutter gibt man immer nur die Menge an sinkenden Caster, die unmittelbar und zeitnah verfüttert werden. Gibt man alle Caster ins Futter, dann geht die Verpuppungsprozeß weiter und die Caster treiben alle auf. Die Folge wäre, dass man am Grund kaum noch Bisse hat und die Ukeleis vom Angelplatz nicht
mehr verbannt werden können.
Caster sind auch als Kombiköder mit Würmer, Pinkies, Maden ein wahrer Leckerbissen für viele Weißfische.

1Liter Caster kostet 12,00EUR, 5 Liter 55,00EUR




Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Januar 2010 um 12:16 Uhr
 
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