Der erste Kontakt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 07. Juni 2010 um 21:55 Uhr

Das deutsche Team hatte am ersten Trainingstag den C-Sektor zugelost bekommen und konnte Dank der guten Köder- und Futtervorbereitung den Tag recht entspannt angehen. Während die anderen Teams von den polnischen Köder-Lieferanten abhängig waren und es immer zu weiteren Verzögerungen bei der Zustellung am Angelplatz kam, wurden die ersten Angler schon unruhig. Die Köderfahrzeuge kamen nicht an der Strecke durch, weil Abroller und Angelkram immer wieder den Weg versperrten. Ich selbst hatte auch ein Tour übernommen, um die frischen Mückenlarven schneller zustellen zu können. Da die Teams noch nicht wussten, was sie erwartet, hatte viele einfaches alles quer Beet bestellt.
Von gequollenem Hanf, farbige Maden und Pinkies sowie Mückenlarven war alles an Board.
malte-see-luftansicht
Die zu beangelnden Zielfische waren Brassen, Rotaugen und Karpfen um 2-3 kg. Darauf musste das Material und die Montagen abgestimmt werden. Keine leichte Aufgabe, wenn man sich mal vorstellt, leichte Brassenmontagen und kleine Mückenhaken zu verwenden und dann einen eventuellen Kapfen als Bonusfisch auszudrillen. Es wurde vermutet, dass man mit der Kopfrute auf 13m Kleinfisch fängt und mit der Matchrute auf 30m Entfernung den ein oder anderen Karpfen überlisten kann. Nach dem ersten Traingingsdurchgang besuchte ich das deutsche Team und erkundigte ich mich nach den gefangen Fischen und wie es so läuft.
ralf
Er wollte noch nicht all zuviel Preis geben, berichtete jedoch Stolz, dass Heiko Schmidt 2 gute Karpfen überlisten konnte.
Der Sektor C war dabei noch ein guter Sektor. Etwa 10m rechts von ihm lief fasst gar nichts. Damit war schon mal klar, dass es auch Zongplätze gibt, wo man sich ne andere Taktik überlegen muss.

garbolino-sektor-a1
Meine nächste Runde begann ich am gegenüberliegendem Ufer. Das Garbolino-Team aus Belgien saß dort gleich am Sektor-
Anfang. Genau in dem Bereich, wo das angestaute Wasser tiefer ist. Ich schätzte die durchschnittliche Tiefe um 3,5m. Die anderen Sektoren waren zum Teil mit 1,2m Tiefe ausgespochen flach. Spektakuläre Drills konnte ich hier trotz des Platzvorteils nicht sehen. Auch hier wurde mit der Futterschleuder immer wieder kleine Partikel geschossen.

Ein witziger Schnappschuss ist mir hier noch gelungen. Er erinnert mich an die Zeit, wo Teamkollegen versuchten mit ihren Kopfruten die Boote auf der Spree anzuhalten.
Hier wurde eine Schranke für den "Sonderzug aus Pankow" aufgebaut.
die_schranke
Was mir am ersten Tag gleich in Auge gesprungen war, waren die High-End Kopfrutenmodelle, die für die Angelei auf Karpfen zum Einsatz kam. Kein ungeübter Angler würde auf die Idee kommen, das exklusivste und sensibelste Rutenmaterial zum Karpfen angeln zu nutzen. Etliche fischten die Top-Sensas-Modelle 774 oder 764, oder Garbolino G10, Colmic 910. Auch Maver war mit Topmodellen 331 vom Trapper-Team am Start. Die Profi-Angler waren recht "schmerzfrei" - fast überall konnte man Hohlgummis der Stärke 2,1mm in den Kits sehen....und glaubt mal nicht, dass dies Karpfenkits waren. Es waren Matchkits! Abropo Hohlgummis...Bestimmt 20% der Teilneihmer setzen dabei auf den Spiderknoten und verzichten auf den Rutenkonnektor.
maver-331-malta
sensas-774
sensas-784
garbolino-g10-malta
colmic-510
Fotos und Bericht: Maik Fiebig vom Matchangler-Shop

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Juni 2010 um 16:39 Uhr
 
Joomla SEO by AceSEF
Goto Top